Samstag, 27. Juni 2026

am Schlossgraben des Kirchheimer Schlosses,
vor dem Eingang zum Schlossmuseum am Alleenring

Hans Pfrommer & Armin Subke

Hans Pfrommer und Armin Subke beschäftigen sich in ihren
Gemälden und einer Videoarbeit mit Franziska von Hohenheim,
ihrem Lebensabend auf Schloss Kirchheim und ihren direkten
Einfluss auf das Leben der Künstler.

Julia Wenz-Delaminsky

Make the world flat again
Achtlos weggeworfene Dinge, gefunden beim Umherstreifen in den Städten der Republik, werden neu zusammengesetzt, formen einem rudimentären Globus. Die klassische Projektion der Erdkugel angekettet und isoliert in einem White Cube, stellt die Frage nach dem Umgang mit dem Planeten. Alternative Fakten heizen das Klima weiter an. „Und sie bewegt sich noch!“, entgegnet das Werk von Jules Wenz Delaminsky den zeitgenössischen Inquisitor*innen. 


Jochen Damian Fischer

Unterirdische, nicht sichtbare Räume im urbanen Kontext wie Abwasserrohre, Schächte, ehemalige Bunker bilden den Ursprung von Jochen Damian Fischers Arbeit. In nicht legalen Raumbegehungen und -aktionen entstanden Arbeiten vor Ort. Zurück im Atelier wurden die gesammelten Eindrücke in Raumfragmente und neue Schaffensprozesse überführt. Die Arbeiten reflektieren soziale und gesellschaftliche Zusammenhänge und bewegen sich an den Rändern physischer und psychischer Grenzerfahrungen. Die Fragestellung des „Innen“ und „Außen“ innerhalb einer Gesellschaft spielt eine wesentliche Rolle in der Entstehung, in der Umsetzung, aber auch im Erleben der Werke.

Jochen Damian Fischer (*1984, Emmendingen/Deutschland) lebt und arbeitet in Stuttgart und Hausen o.V. Er ist ein zeitgenössischer Künstler und Bildhauer, der schwerpunktmäßig in den Bereichen Konzeptkunst, Bildhauerei, Installationen und Kunst im öffentlichen Raum arbeitet. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist er künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Architektur und Stadtplanung der Uni Stuttgart. 

Tunnel, 18 x 32 x 32 cm, Bronze

Sylvia Winkler & Stephan Köperl

Seit 1997 realisieren Sylvia Winkler und Stephan Köperl ihre gemeinsamen Kunstprojekte vorwiegend im öffentlichen Raum zu Themen wie dem Wahlsystem in Indonesien, einer koreanischen Smart City, dem Internationalen Strafgerichtshof für Ex-Jugoslawien oder dem Umbau des Stuttgarter Bahnknotens. Zum Kaffee in Kirchheim möchten sich die beiden mit ihren Gästen gerne über Abschreckungslücken verständigen – dem Thema ihrer kommenden Intervention.